Die St Ida Kirche liegt ganz in der Nähe des Marktplatzes im Zentrum der Resser Mark. Sie wurde in den 50iger Jahren als katholische Gemeindekirche erbaut unter tatkräftiger Mithilfe von Gemeindegliedern. Seit 2004 wird sie von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde gemeinsam genutzt und ist gemeinsam mit dem Johanneshaus Bestandteil des "Ökumenischen Zentrums St Ida".
Die ev. Johanneskirche, die mit Gemeindehaus und Kindergarten an der Warendorfer Straße beheimatet war, musste aufgegeben werden. Auf diesem Gelände befindet sich heute die Johanneshofsiedlung, in der Familien mit Kindern ein Zuhause gefunden haben. Die drei Glocken der ehemaligen Johanneskirche und der Grundstein haben am Eingang der Siedlung zusammen mit einer Informationstafel einen würdigen Ort gefunden.

Geht man von der Straße "Im Emscherbruch" aus auf die St. Ida Kirche zu, so liegt auf der rechten Seite das Johanneshaus, das ökumenisch genutzt wird und vielen Gruppen und Kreisen ein Zuhause bietet.

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Neben der Eingangstür der St. Ida Kirche fällt ein großes schwarzes Eisenkreuz auf. Es ist das alte Turmkreuz der Johanneskirche und soll nicht nur an diese Kirche erinnern, sondern auch daran, dass Jesus Christus der gestorbene und auferstandene Heiland Herr der Kirche ist.
Gehen wir nun weiter in die Ida Kirche hinein, so fällt unser Blick in den Kirchraum, der Ende der 70iger Jahre erweitert und nach Westen hin ausgerichtet worden ist.

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Die Glasfenster rechts und links des Altars erinnern an die Begegnung Moses mit Gott im brennenden Dornbusch. Sie lassen ein helles Licht in den Kirchraum fallen.

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Altar, Lesepult bzw. Ambo und das Tabernakel, sowie die Anordnung der Bestuhlung im Altarraum zeigen, dass diese Kirche sowohl von evangelischen als auch von katholischen Christen genutzt wird.

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In der Mitte des Kirchraums befindet sich der Taufstein. Sein Platz soll zeigen, dass die Taufe alle Christen miteinander verbindet und die Taufe selbst Aufnahme in die Mitte der Gemeinde ist.

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Das Taufbecken der ehemaligen ev. Johanneskiche befindet sich in der sogenannten Marienkapelle, einem Ort des Innehaltens. Gläubige entzünden dort Kerzen und bringen ihre Bitten und Gedanken vor Gott.
In der St. Ida Kirche werden neben den konfessionellen Gottesdiensten ökumenische Andachten gefeiert, so am Ende des Ökumenischen Kreuzweges in der Passionszeit, zu Pfingsten, zu Beginn des Ökumenischen Sommerfestes und auch im Herbst in Verbindung mit einem Weinfest.
Ökumenische Gesprächsabende werden ebenfalls mit einer Andacht in der Kirche abgeschlossen.

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An die Namenspatronin Ida erinnern in der Kirche zwei Holzfiguren, einmal im Altarraum und ebenso auch neben dem Eingang im Kirchenschiff. Dort hält die Hl. Ida die Ida Kirche in ihrem Arm.

Das Ökumenische Zentrum insgesamt ist ein Ort für vielfältige Begegnungen und Veranstaltungen. Es öffnet seine Türen für Menschen in der Resser Mark, für die Kindergartenkinder, für Schülerinnen und Schüler der katholischen Grundschule und für viele Gruppen und Kreise.

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