Zwischen Dattelpalmen, Olivenhainen und Granatapfelbäumen ein atemberaubend schönes Land kennenlernen

Bereits zum dritten Mal organisierte Pfarrer Ernst-Martin Barth eine Reise ins „Heilige Land“ für die Christus-Kirchengemeinde Buer, diesmal unter dem oben genannten Motto, „Auf den Spuren Jesu“.

Stationen der Reise, die am 16.10.2017 begann und am 25.10.2017 endete, waren der See Genezareth, mit dem Berg der Seligpreisungen sowie dem Ort Kafarnaum, die Kreuzfahrerstadt Akko und die Hafenstadt Haifa. Des Weiteren führte der Weg durch zwei Wüsten ins Jordantal bis zum Toten Meer, dem tiefsten Punkt der Erde. Im Jordantal besuchte die Gruppe die Taufstelle Jesu. Eine Wüstenoase sowie Täler von unvergleichlicher Schönheit wurden über kurze Wanderungen erkundet. Darüber hinaus lernte die Gruppe Ausgrabungsstätten kennen, die von der Kultur vergangener Tage zeugten, nahm jedoch auch Einblick in kulturelle Besonderheiten der heutigen Zeit, indem sie sich beispielsweise mit der Beduinenkultur auseinandersetzte, deren Handwerk bis in die Gegenwart hinein unter anderem die Webteppichkunst ist.

Höhepunkte der Reise waren der Aufenthalt in Bethlehem, mit dem Besuch der Geburtskirche, welche die Geburtsgrotte Jesu beherbergt, sowie einige Tage in Jerusalem, wo der Garten Gethsemane und der Ölberg, der Berg Zion mit dem Abendmahlssaal und die Via Dolorosa, die bis zur Grabeskirche führt, die letzten Stationen im Leben Jesu nachempfinden ließen. Auch der Tempelberg mit Felsendom und Al-Aqsa-Moschee gehörten zu dem umfangreichen Programm der Gruppe.

Das Motto des Reiseveranstalters Tobit lautet „Eine Reise beginnt im Herzen …“ und in unserem Fall trifft dies sicherlich auf alle Teilnehmer/innen der Reise sowie den Organisator, Pfarrer Ernst-Martin Barth, zu. Manch ein Teilnehmender hat das Reiseziel des „Heiligen Landes“ schon lange in seinem Herzen bewegt, sich aber möglicherweise aufgrund der immer wieder auftretenden Unruhen zwischen Israel und Palästina davon abhalten lassen oder aus anderen Gründen diese Reise bisher nicht angetreten. Andere Teilnehmende reisen zum wiederholten Mal, einige sind bereits bei der ersten oder zweiten Reise der Kirchengemeinde dabei gewesen und möchten die Eindrücke, die sie seinerzeit gewinnen durften, noch einmal vertiefen bzw. erweitern, da die Reiseprogramme jeweils unterschiedliche Schwerpunkte beinhaltet haben.

Bereits etwa ein Jahr vor Antritt der Reise steht fest, dass sie stattfinden wird und welche Stationen vorgesehen sind. Bis zum endgültigen Reisebeginn gerät das Herz derjenigen, die sich für die Fahrt zum Teil sehr frühzeitig angemeldet haben, durchaus noch das eine oder andere Mal ein wenig ins Stolpern, um bei dem einleitenden Sinnbild zu bleiben. Im Juli dieses Jahres lassen die Unruhen am Tempelberg sicherlich bei manch einem der Teilnehmenden Zweifel dahingehend auftreten, ob es denn wohl das richtige Reiseziel zur rechten Zeit ist, das man sich da ausgesucht hat.

Auch die Nachricht über die Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin, die uns an das Ausgangsziel unserer Reise bringen soll, trägt dazu bei, die Reisepläne zeitweilig etwas mehr zu hinterfragen, als man das üblicherweise tut.

Als dann aber der große Tag der Abreise da ist, dürfen wir uns über alle Zweifel erheben und erleben mit einer Gruppe von insgesamt 26 Teilnehmer/innen einen rundherum gelungenen Reisestart, von der Abholung mit einem Reisebus an der Matthäuskirche, über den Start des Fliegers in Düsseldorf, die geplante Zwischenlandung in Berlin, bis hin zur Erreichung des Zielflughafens in Tel Aviv.

Der erste Kibbuz am See Genezareth, in dem wir für drei Nächte wohnen, erwartet uns mit recht großem Luxus, angefangen mit gemütlich eingerichteten und gut ausgestatteten Ferienhäusern, bis hin zu Mahlzeiten in Buffetform, deren Angebot an Reichhaltigkeit kaum zu übertreffen ist. Hier haben wir dann auch Gelegenheit dazu, die landestypischen Speisen kennenzulernen, begonnen mit frischen Salaten in jeglicher Variation und frisch geernteten Oliven, über Falafel – kleine Bällchen aus Kichererbsen, Zwiebeln, Petersilie, Knoblauch, Koriander und Kreuzkümmel - bis hin zu Halva, einer Spüßspeise aus Sesamsamen, Glukosesirup und Vanilleschoten. Was keinesfalls fehlen darf sind Hummus, eine orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus und anderen Gewürzen und natürlich Fladenbrot. Darüber hinaus die einheimischen Obstsorten wie Datteln, Feigen, Clementinen und Bananen.

Jede Unterkunft hat ihren eigenen Reiz. Der nächste Kibbuz, der in der Wüste Negev gelegen ist, lässt noch mehr von der ursprünglichen Bescheidenheit erkennen, in der diese Siedlungen ehemals geführt worden sind, nämlich als ländliche Kollektivsiedlungen mit gemeinsamem Eigentum. Das Gästehaus in Bethlehem, das dem französischen Schwesternorden der Vinzentinerinnen angehört, zeichnet sich durch eine ausgesprochen freundliche und warmherzige Atmosphäre aus. Das Hotel in Jerusalem erlaubt uns dann noch einmal einen Abschluss der Reise mit einigem Luxus.

Die Lage des Hotels – am Rande der Altstadt Jerusalems – ermöglicht auch mal einen Bummel durch die weitläufigen Basare, in denen Handel mit duftenden Gewürzen und farbenfrohen Tüchern aus Seide und Kashmere betrieben wird. Auch die Geschäfte, die getöpferte und handbemalte Waren anbieten, erfreuen sich regen Zulaufs, ebenso wie die Läden, in denen geschnitzte Krippen jeglicher Größe ausgestellt sind. Abgerundet wird das Bild des Handels durch Gold und Glitzer der Juweliergeschäfte, zu deren Angebot neben den Glaubenssymbolen der verschiedenen Religionen in Gold oder Silber auch orientalische Armreifen - reich besetzt mit bunten Steinen - oder entsprechende Halsketten gehören.

Natürlich auch hier frisch geerntete Datteln, die in Kilo-Packungen angeboten werden, sowie Feigen, Aprikosen und vieles andere mehr. Ein bisschen erinnert das Flair der Basare an Geschichten aus Tausend und einer Nacht.

Ein immer wiederkehrendes Bild auf den Basaren: der Granatapfel. Während wir diese besondere Frucht aus unserer heimischen Umgebung als einzeln und zum Teil überteuert angeboten kennen, liegen die Granatäpfel hier bergeweise auf kleinen Verkaufswagen vor den Geschäften und werden Stück für Stück zu einem rubinroten Saft gepresst, bis man – je nach Größe des Plastikbechers – den Saft von zwei bis drei Früchten serviert bekommt. Dieser ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch ausgesprochen schmackhaft und darüber hinaus sehr gesund, sind Granatäpfel doch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sieht man die Grantapfelbäume in der Natur, wo sie teilweise unsere Wege säumen, so scheint es nahezu unglaublich, wie diese dünnen Zweige solche schweren Früchte tragen können.

Das Ganze vor dem Hintergrund eines tiefblauen Himmels, umrahmt von riesigen Büschen mit pinkfarbenen Bourgainvilleen.

Aber all dies sind – so schön es sich auch lesen mag – ja eigentlich gar nicht die Gründe, aus denen wir diese Reise angetreten haben, sondern es sind die Spuren Jesu, denen wir folgen wollen.

Woran denken wir, wenn wir dieses Reise-Motto hinterfragen? An ausgedehnte Olivenhaine, Wege, die zwischen den jahrhundertealten Olivenbäumen mit den knorrigen Stämmen entlangführen? Wir finden sie! Auf einer unserer Wanderungen in Palästina werden wir unter einheimischer Reiseleitung durch solch ein malerisches Gebiet geführt, vorbei an der einen oder anderen Natursteinhöhle, die nachempfinden lässt, wie die Grabhöhle Jesu ausgesehen haben könnte. In diesem Zusammenhang müssen wir auch noch einmal unser Bild von der Krippe, in die Jesus unserer Vorstellung nach gelegt worden ist, hinterfragen. Wahrscheinlicher scheint es zu sein, dass es seinerzeit eine Geburtsgrotte gewesen ist, in der er in der Heiligen Nacht zur Welt gekommen ist.

Woran denken wir darüber hinaus? An einen still ruhenden See, an dem Jesus Wunder vollbracht hat, wie bei dem ersten wunderbaren Fischfang? Der Fischfang, der Simon Petrus dazu brachte, sein Leben als Fischer zu verlassen und Jesus zu folgen? In dieser Begegnung erlebte Petrus die Wahrheit der Worte: „Gebt und euch wird gegeben werden.“ Er, der Jesus sein Boot geliehen hatte, damit er von diesem aus seine Worte an die Menschen richten konnte, durfte einen großen Fang an Fischen machen.

Wir finden auch diesen Ort. Am Fuße des Berges der Seligpreisungen, in der Nähe der Kirche der Brotvermehrung. Eine kleine Kapelle lädt in bescheidener Konzeption aus Steinen und Holzbänken zum Verweilen am Ufer des Sees ein. Hier – an einem Altar aus Naturstein - hält Pfarrer Barth eine Andacht, in der er die Gruppe dazu einlädt, in die Geschichte des wunderbaren Fischfangs gedanklich einzutauchen und sie als Impuls zu nehmen, um über selbst erlebte Situationen im eigenen Leben nachzudenken. Situationen, in denen es uns möglicherweise ähnlich gegangen ist, das heilsame Wechselspiel von Geben und Nehmen erlebt zu haben.

Bereits der Weg vom Berg der Seligpreisungen hinunter lud an diesem Tag dazu ein, an einer Gedenkstätte Halt zu machen und auf Steinen, die in Kreisform angeordnet waren, Platz zu nehmen. Der Überlieferung nach soll Jesus hier die Bergpredigt gehalten haben, die im Evangelium des Matthäus nachzulesen ist.

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. …“ Ein ebenso nachdenklicher stimmender wie ermutigender Einstieg für die Reise, der den Teilnehmenden erste gedankliche Impulse mit auf den Weg gibt. Das Ganze vor der wunderschönen Kulisse des Ausblicks auf den See Genezareth sowie die sanft geschwungenen Berge der näheren Umgebung.

Es würde den Umfang des Berichtes zu sehr ausweiten, auf weitere Momente wie die geschilderten eingehen zu wollen. Soviel sei an dieser Stelle dazu noch gesagt, dass es diese Momente zumindest ein Mal an jedem Tag in ähnlicher Form gibt und uns auf diese Weise die Möglichkeit eröffnet, biblische Geschichte und eigenes Leben immer wieder einmal miteinander zu verbinden.

 

Begleitet wird die Reise durchgehend – mit Ausnahme des Tages in Palästina – von der deutschstämmigen Israelin Tamar Avraham, die – ursprünglich aus Oberhausen stammend – über ihr Studium der katholischen Theologie nach Israel kam und dort – mit allen Konsequenzen – geblieben ist. Mit allen Konsequenzen bedeutet, dass sie zum Judentum konvertiert ist und neben dem, was sie spirituell aus diesem Wechsel ihres Glaubens an Positivem erlebt, leider auch mit den negativen Konsequenzen leben muss. Dies drückt sich an unserem Tag in Palästina beispielsweise darin aus, dass sie – aufgrund des bestehenden Konfliktes zwischen Israelis und Palästinensern – nicht die Führung durch Bethlehem übernehmen darf. Tamar betrachtet diese Tatsache jedoch mit einer gewissen Gelassenheit. An diesem Tag begeht sie – gemäß der jüdischen Tradition – den Sabbat, einen Tag, an dem den Juden geboten ist, einen Tag in absoluter Ruhe und Besinnlichkeit einzulegen. Sie hätte also die Führung ohnehin nicht übernehmen können.

Um dem israelisch-palästinensischen Konflikt ein wenig Raum zu geben: Natürlich kommen wir über den einen oder anderen Kontakt mit Menschen aus Palästina mit ihm in Berührung. Ob es der palästinensische Reiseführer ist, der Olivenbauer, bei dem wir eine kurze Pause einlegen, oder der Pastor der lutherischen Gemeinde in Beit Sahur, bei dem wir einen Termin haben, um einen Einblick in seine Arbeit nehmen zu können. Ihnen allen ist es wichtig zu betonen, dass es vor allem die Menschlichkeit ist, die ihnen am Herzen liegt, dass sie weit davon entfernt sind, im Konflikt mit ihren Mitmenschen leben zu wollen und sie müde geworden sind, in den Medien als potentielle Attentäter dargestellt zu werden. Deutlich wird in all ihren Darstellungen jedoch natürlich ebenso ein nicht unerhebliches Maß an Bitterkeit gegenüber dem israelischen Staat, der ihnen – so die Darstellung – viel zu wenig Raum für Autonomie und damit kaum eine Chance lässt.

 

Auch an anderer Stelle können wir die Augen vor dem Konflikt nicht verschließen. Dann nämlich, wenn wir beispielsweise durch die „märchenhaften“ Gassen der Altstadt gehen und an jeder Ecke erhebliche Militärpräsenz erleben. Gruppen junger Soldat/innen stehen da, teilweise mit kugelsicheren Schutzwesten ausgestattet, die Maschinengewehre geschultert, die Schlagstöcke am hinteren Teil ihrer Uniformen befestigt. Wir alle machen jedoch eine denkwürdige Beobachtung: Man gewöhnt sich erstaunlich schnell an diesen Anblick, er fügt sich gewissermaßen wie selbstverständlich in die sonnendurchflutete Altstadt-Szenerie ein.

Mag sein, dass es die freundlichen Gesichter der jungen Menschen sind, die da jederzeit bereit sind, ihr Land zu verteidigen, in dieser Bereitschaft jedoch einen eher zugewandten Eindruck vermitteln. Es gibt Szenen, in denen sie lächelnd für ein Foto posieren, so als sei das, was sie da zur Schau tragen, gar nicht ernst gemeint. Aber – dem einen oder anderen von ihnen begegnen wir auch an der Klagemauer, diesmal mit sehr nachdenklichem Gesicht.

Eine weitere Erfahrung: Als wir am Abend unserer Ankunft in Israel mit dem Reisebus in Richtung unseres Kibbuz am See Genezareth gebracht werden und von Tamar den Hinweis bekommen, uns durch eventuellen Geschützdonner nicht irritieren zu lassen, da sich auf der gegenüberliegenden Seite des Sees die Golanhöhen befinden, die direkt an syrisches Gebiet grenzen, wird uns durchaus ein bisschen mulmig zumute. Nur 50 Kilometer sind es, die uns von einem Land trennen, das sich im Kriegszustand befindet. Während wir diesseits der Golanhöhen ganz besondere Eindrücke eines wunderschönen Landes genießen, erleben zeitgleich jenseits des Gebirges Menschen die Bedrohung ihres Lebens, verlieren ihre Familien, müssen ihre Heimat verlassen. Gedanken, die uns mit dem Gefühl der Unvorstellbarkeit konfrontieren, auch an dem Tag, an dem wir den See Genezareth verlassen, in die Wüste in Richtung des Jordantals und des Toten Meeres fahren und kilometerweit an dem Höhenzug des Golan entlang fahren.

 

Allmählich muss ich zum Ende des Berichtes über unsere wunderschöne Reise kommen. Dies möchte ich nicht tun, ohne einen weiteren Blick in Richtung der Realität zu werfen, auch hier anknüpfend an das Motto „Auf den Spuren Jesu“. Welche Erfahrungen durften wir an den Orten machen, an die wir mit besonders hohen Erwartungen gekommen waren? Ich denke da an die Taufstelle Jesu bei Jericho, den Besuch der Hirtenfelder in Beit Sahur, in der Nähe Bethlehems, und – nicht zuletzt – natürlich an den Besuch der Geburtskirche in Bethlehem oder den der Grabeskirche in Jerusalem.

Alle Orte lassen sich – so traurig es sein mag – mit wenigen Worten beschreiben. Sie sind regelrecht von Tourismus überflutet oder – positiv ausgedrückt – es zieht unglaublich viele Menschen unterschiedlichster Nationalitäten auf ihren Pilgerreisen an diese Orte. Unabhängig davon, an welche der Stätten man kommt, die Pilgergruppen aus vielen Ländern der Erde sind schon da. So muss man es dann hinnehmen, dass – während unserer Andacht am Ufer des Jordan – zeitgleich amerikanische Pilger in eigens zu diesem Zweck bestimmten, kitschigen Taufhemden mit dem ganzen Körper in den Jordan eintauchen oder die Pilger aus einem afrikanischen Land einen sehr lautstarken Gottesdienst feiern. Aber – auch wir sind Pilger und manch einem mag die Art und Weise, in der wir unsere Andacht halten, ebenfalls „ungewöhnlich“ vorkommen.

In der Geburtskirche brechen wir nahezu einen Rekord im Schlangestehen, indem wir zweieinhalb Stunden geduldig warten, bis wir einen Blick in die Geburtsgrotte werfen dürfen. Auch die Hirtenfelder lassen nur noch wenig von der Ursprünglichkeit der Felder erahnen, auf denen in der Heiligen Nacht der Engel Gottes den Hirten die Geburt Jesu verkündete. Den Besuch der Grabeskirche kürzen wir – nach unseren Erfahrungen in der Geburtskirche – schon von selbst ab, da wir sehen, dass auch stundenlanges Warten uns hier nicht weiterbringen wird.

Bethlehem, eine Stadt, mit der man gedanklich Worte wie „Stille“ und „Besinnlichkeit“ verbinden mag, erleben wir als Stadt, deren Geräuschkulisse durch ständiges Hupen, Sirenengeheul, Stimmengewirr und die Bässe lauter Musik geprägt ist, mit einem Wort „pulsierend“.

 

Aber – es ist schön, im „Heiligen Land“ gewesen zu sein! Ein Blick in die Gesichter der vielen Menschen, die da – jeder auf seine Weise – den Besuch der Heiligen Stätten begehen, entschädigt dafür, nicht in jeder Hinsicht das vorzufinden, was man sich in seinem Herzen so vorgestellt hat.

Und schließlich endet diese Reise auch – im Herzen …

 

Kerstin Huneke – Nagorsen